Airffic InspectionDer Leitfaden zur Zukunft der Drohneninspektion

CASE C05 · NO ·

Returkraft: gerüstfreie Ultraschall-Wanddickenprüfung eines Müllverbrennungskessels

Die norwegische Müllverbrennungsanlage Returkraft setzte eine Drohne mit UT-Ausrüstung ein, um die Wandstärke von Kesselrohren zu messen. Der Hersteller berichtet, dass die UT-Arbeit von bis zu 300 Stunden auf etwa 8 sank und sich der Stillstand ohne Gerüst um etwa 48 Stunden verkürzte. Das Anwinkeln der Sonde an engen gekrümmten Rohren war schwierig, und eine Vorreinigung war erforderlich.

EigentümerReturkraft (waste-to-energy plant)
Dienstleister—
OrtKristiansand, Norway
FluggerätFlyability Elios 3 with UT payload
Sensorenultrasonic thickness (UT) probe, 4K video, LiDAR

Vorher

10–15 Gerüstbauer verbrachten rund 1.700 Stunden mit dem Gerüstbau im Kessel, danach brauchten ZfP-Prüfer rund 300 Stunden für UT-Messungen.

Mit Drohnen

Das werkseigene Team flog eine Drohne mit UT-Sonde, um Rohrwanddicken zu messen, ohne den Kessel zu betreten.

Ergebnisse

KennzahlWertGrundlage
UT inspection timeabout 8 hours (incl. battery changes) vs up to 300 hoursBerichtet
measurementsover 150 UT readings in 2.5 hours of flightBerichtet
outage lengthabout 48 hours shorter; 7 days of scaffolding avoidedBerichtet
cost€450,000 stated as savedBerichtet
Vorbehalte & Grenzen
  • Manufacturer case study (Flyability); the €450,000 figure is presented both as the saving and as the cost of the traditional method, so it is internally inconsistent.
  • Curved narrow tubes (44.5 mm and 57 mm) required careful probe angling; the boiler cleaning system must run first and fouling may need removing.
  • An earlier FPV drone could not fly the space and gave only visual data.
  • Year not stated in the article; city (Kristiansand) is from the plant's public identity, not the article.

Quellen

Quellen geprüft: 2026-10-22